Konzert in der Kirche St. Alban!

Der „Gerschtahewwel"
Im Hungerjahr 1816, dem sogenannten „Jahr ohne Sommer", herrschte auch in Kirchhausen große Not. Man beschloss, das Wachstum der Getreidepflänzchen zu fördern, indem man sie ein kleines Stück aus dem Boden zog. Um die zarten Halme nicht zu zertrampeln, setzte man dazu lange Hebel — umgangssprachlich „Hewwel" vom Feldrand aus ein. Aus Bewunderung für diesen Einfallsreichtum wurden die Kirchhausener fortan von den Bewohnern der Nachbardörfer „Gerschtahewwel" genannt.

Gestiftet von Handels- und Gewerbeverein Kirchhausen 2023
